„Ich
bin froh, dass ich`s gemacht habe !“
Führungskräfte moderieren unternehmensweite Organisationsentwicklung
„Fitness-Workshops“ bei pharmazeutischem Hersteller

Über 60 Abteilungs-Workshops moderierten 15 Führungskräfte
eines süddeutschen Pharmazie-Herstellers während fünf
Monaten Anfang 2006 in jeweils anderen Bereichen ihres Unternehmens.
Ausgangspunkt war dabei eine Mitarbeiter-Umfrage „Führungsbarometer“.
Unternehmens- und Personalleitung ging es darum, unter der Federführung
der Personalentwicklerin mit internen Moderatorinnen und Moderatoren
die Themen „Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit“ konkret
in den einzelnen Abteilungen des gesamten Unternehmens mit allen knapp
700 Mitarbeitenden zu diskutieren, um so die „Fitness“ des
Unternehmens zu steigern.
In einem ersten Schritt trainierten dazu 15 Führungskräfte
des Hauses in zwei Tagen mit Ulrich Martin Drescher nicht nur Moderationstechniken,
sondern wurden auch in die ungewohnte Rolle des internen Unternehmensentwicklers
eingewiesen. Ging es für sie doch darum, in anderen Unternehmensbereichen
und in Abstimmung mit der jeweiligen Leitung auch durchaus heikle
Themen in eintägigen „Fitness-Workshops“ anzusprechen
und konkrete Lösungs-Vorschläge zu entwickeln.
In mehreren begleitenden Runden mit der internen Personalentwicklerin
und Ulrich Martin Drescher stellte sich heraus, dass die Dramaturgie-Entwicklung
und Moderation der Workshops für die Moderatoren einfacher war
als vorgestellt, die Klippen jedoch in der geschickten Einbeziehung
der jeweiligen Abteilungs-Führungskräfte lagen. Insgesamt
eine anspruchsvolle Aufgabe, vor allem wenn sie von dazu zwar angeleiteten,
aber noch ungeübten internen Kräften geleistet werden soll.
Wichtige Voraussetzung für offene, kritische Diskussionen in
den „Fitness-Workshops“ war dabei die Zusage unbedingter
Vertraulichkeit.
In Folge-Treffen mit Workshop-Teilnehmern und Führungskräften
begleiten die Moderatoren anschliessend auch die Umsetzung der vorgeschlagenen
Aktionen in den Abteilungen.
Haupteffekte dieses Organisationsentwicklungs-Projektes waren nicht
nur die gemeinsam entwickelten konkreten Aktivitäten, sondern
auch das tatsächliche Aktivieren vieler Mitarbeitenden für
die Ziele des Unternehmens und die Verbesserung der betrieblichen
Zusammenarbeit. Darübherinaus konnte die Personalentwicklung
viele neue Erkenntnisse zu den unterschiedlichen Führungs-Situationen
in den einzelnen Abteilungen gewinnen und die Unternehmensleitung
erhielt ein umfassendes Bild über virulente Themen.
Schliesslich war das Ganze auch eine praktische Personalentwicklung
für die 15 firmeninternen Moderatorinnen und Moderatoren, die
sich teilweise begeistert über das Meisten dieser Herausforderung äusserten: „Ich
bin froh, dass ich`s gemacht habe !“
In weiteren Workshop-Runden werden nun die „Übergabepunkte“ (Schnittstellen)
zwischen einzelnen Arbeitsabläufen und Abteilungen ab Herbst
2006 angegangen.
www.organisationsentwicklung.de/change-management.htm
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