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"Projekte“-
Workshops dramaturgisch, szenisch, interaktiv...
Unternehmenstheater zehnfach selbst inszeniert
146
Führungskräfte und 1 Trainer entwickeln
und inszenieren ihre Projekt-Situationen
„Projekte“ war
neben „Qualität“ und „Gesundheit
im Betrieb“ eines von drei Themen auf der jüngsten
Führungstagung eines seit Jahren international-erfolgreichen
badischen Mess- und Regeltechnik-Herstellers.
Nachdem schon bei der vorjährigen Führungstagung
die Bereichsleiter ihre Gruppen moderierten, lag die
Herausforderung im Sommer 2008 darin, das Thema „Projekte“ zunächst
moderatorisch-rational einzuleiten, dann aber dramaturgisch-inszeniert
durch die Führungskräfte selbst zu entwickeln
und schliesslich auch im Plenum aufzuführen.
Dieser Wechsel der Perspektiven stellte
nicht nur grosse Herausforderungen an das moderatorische
Geschick
der zehn Bereichsleiter, sondern setzte vor allem auf
die Kräfte der Selbstorganisation der 146 Teilnehmenden,
je eine charakteristische Szene nicht nur dramaturgisch
zu entwickeln, sondern auch mit stimmiger Botschaft
aufzuführen.
Hilfreich waren dabei die auf einem
Blatt zusammengestellten Regeln und Phasen der Entwicklung
einer Szene durch
den seit 30 Jahren darin erfahrenen Berater Ulrich
Martin Drescher. Darin geht es nicht nur um die inhaltliche
Verdichtung eigener Erlebnisse und Erfahrungen, geschickte
Rollenzuweisungen und schrittweise Szenenentwicklung
anhand eines Dramaturgiebogens mit Einstimmung, Höhepunkt
und Ausklang, sondern auch um die notwendige Reflektion
nach einer ersten Probe.
Eingebettet waren diese Szenen-Entwicklungen in zehn
parallelen Gruppen in moderatorisch-gestaltete Vorüberlegungen
und „Lessons-Learned“-Diskurse nach dem
Erlebten.
Wie immer setzten dann die insgesamt
sechs von der Geschäftsleitung ausgewählten unterschiedlichen
Aufführungen im Plenum vor 146 Teilnehmern individuelle
Höhepunkte und ganz unterschiedliche Botschaften.
Spielerische Freude und individuelle Gags sorgten natürlich
für die nötige Auflockerung bei allen.
Dieser ungewöhnlkiche Weg der Themenbearbeitung
durch selbstentwickelte und – gespielte Szenen öffnete
wiederum neue Perspektiven und Wahrnehmungen aller
Teilnehmenden für kritische Aspekte und neue Potentiale
verbesserter Projekt-Arbeit im Unternehmen.
Gleichzeitig waren hier die Bereichsleiter in der geschickten
Hinführung ihrer Führungskräfte zu einer
gelungenen Szene genauso gefordert, wie die Teilnehmenden
selbst in der selbstorganisierten Entwicklung und Inszenierung – samt
phantasievoller Requisiten-Gestaltung.
Nicht nur für die Geschäftsleitung gab das
Engagement und Auftreten Ihrer Führungskräfte
in dieser ungewohnten Situation wertvolle Hinweise
für die Einschätzung bisher vielleicht ungenutzter
Potentiale.
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